
Es ist später Sonntagabend in meiner 2,5-Zimmer-Altbauwohnung in der Carlstadt. Das bläuliche Licht meines Monitors, auf dem noch ein offenes Figma-Board mit komplexen User Flows flimmert, schneidet sich hart mit dem warmen Flackern der Kerze auf meinem Schreibtisch. Ich bemerke den Geruch von abgestandenem Earl Grey Tee und spüre die feine Vibration der Straßenbahn, die draußen Richtung Benrather Straße vorbeizieht, während die hohen Stuckdecken das Licht einfangen. Früher hätte mich dieser Anblick – Arbeit am Sonntag – in Panik versetzt. Heute ist es anders. Ich protokolliere meine inneren Zustände inzwischen mit derselben Präzision, mit der ich früher Nutzerstimmen für eine Persona-Analyse sortiert habe.
Ein kleiner Hinweis vorab: Einige der Links in diesem Journal sind Affiliate-Links. Wenn du einen Kurs über diese Links buchst, erhalte ich eine Provision – für dich bleibt der Preis identisch. Ich verlinke hier konsequent nur das, was ich in meiner eigenen Nachsorge nach dem Burnout im Oktober 2023 selbst durchlaufen habe. Ich bin keine Therapeutin und habe keinerlei medizinische Ausbildung; meine Notizen sind lediglich ein Erfahrungsbericht aus der Perspektive einer Designerin. Bitte sprich mit deinem Arzt oder Therapeuten, bevor du tiefgreifende Veränderungen in deiner Routine vornimmst.
Vom Funktionsmodus zur intuitiven Empfänglichkeit
Mein Weg zurück begann Anfang 2024, als ich nach dem totalen Zusammenbruch in der ambulanten Nachversorgung mit der 21-tägigen Meditations-Reise startete. Damals ging es nur um das nackte Überleben des Nervensystems. Aus diesen ersten 21 Tagen wurde eine werkstägliche 20-Minuten-Praxis, die mein Fundament bildete. Doch im Frühjahr 2025 merkte ich, dass ich mehr brauchte als nur Entspannung. Ich suchte nach einer tieferen Anbindung, die auch meine Kreativität im Job wiederbeleben konnte, ohne mich erneut auszubrennen. Ich wollte verstehen, wie ich inneren Frieden finden kann, während ich gleichzeitig komplexe Design-Probleme löse.
So landete ich schließlich beim ELBEN Online Kurs mit Christine Arana Fader. Ich gebe offen zu: Mein jüngeres Ich, die Senior UX Designerin, die nur an Daten und A/B-Tests glaubte, hätte über die Idee eines Elben-Kurses wahrscheinlich laut gelacht. Naturwesen? Channeling? Das klang für mich lange Zeit nach esoterischer Überhöhung. Doch die strukturierte Herangehensweise und die mehrwöchige Gruppenbegleitung boten mir genau die Brücke, die ich brauchte, um die rein kognitive Ebene zu verlassen.
Die Entschleunigung des Double Diamond
In der UX-Welt nutzen wir oft das Double Diamond Modell: Discover, Define, Develop, Deliver. Normalerweise ist das ein Prozess, der konstante kognitive Höchstleistung fordert. Nach einem Burnout ist genau diese Belastung jedoch das Gift, das das instabile System sofort wieder überfordert. Der Elben-Kurs hat mir beigebracht, die Phase des "Discovering" radikal zu entschleunigen. Es geht nicht mehr nur darum, Daten zu sammeln, sondern in einen Zustand des "Zuhörens" zu gehen.
Wenn ich heute meine 20 Minuten am Morgen praktiziere, bemerke ich oft ein ganz deutliches Kribbeln in meinen Fingerspitzen und ein Nachlassen der Spannung in meinem Kiefer, sobald ich vom Problemlösungs-Modus in den Empfangs-Modus wechsle. Es ist, als würde ich die Frequenz wechseln. Der Kurs hat mir geholfen, diese feinen Nuancen wahrzunehmen, die ich früher einfach mit Kaffee und Disziplin überdrückt habe. Diese spirituelle Weiterentwicklung hat meinen Blick auf das Design verändert: Es ist weniger ein Konstruieren und mehr ein Zulassen.
Ein Wendepunkt in der Agentur
Ein konkreter Moment Anfang Oktober dieses Jahres ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Wir hatten eine extrem enge Deadline für ein Fintech-Projekt. Die User Flows waren so komplex, dass das Team seit Tagen im Kreis diskutierte. Früher hätte ich mich in die Logik verbissen, bis mein Kopf glüht. Diesmal zog ich mich für einen Moment zurück, schloss die Augen und nutzte eine der Techniken aus dem Elben-Kurs, um mich mit der Energie des Projekts zu verbinden, statt es nur mit dem Verstand zu analysieren.
Plötzlich klickte es. Die Lösung lag nicht in einer weiteren Verzweigung, sondern in einer radikalen Vereinfachung, die ich logisch vorher nicht greifen konnte. Es war ein Moment des intuitiven Empfangens. Natürlich gab es auch Missgeschicke: In einem Sprint-Planning versuchte ich, dem skeptischen Project Manager die "Energie des Waldes" zu erklären, als wir über Farbschemata sprachen. Sein Gesicht wurde augenblicklich leer, und mir wurde klar: Manche Werkzeuge sind nur für meinen internen Prozess gedacht. Diese Lektion war wichtig. Ich muss nicht missionieren, ich muss nur das Ergebnis liefern, das durch diese Anbindung tiefer und stimmiger wird.
Integration statt Flucht
Was ich am ELBEN Kurs besonders schätze, ist die strukturierte Progression. Es ist kein loses Sammelsurium an Meditationen, sondern ein geführter Weg, der gerade für Menschen mit einem Hang zur Struktur – wie uns Designern – sehr hilfreich ist. Er hat mir geholfen, die Elben-Energie nicht als Flucht aus der Realität zu sehen, sondern als Werkzeug, um in der modernen Agenturwelt geerdet zu bleiben. Es ist eine Form der Verbindung zum Höheren Selbst, die ganz praktisch im Alltag stattfindet.
Manchmal, wenn ich abends hier in der Carlstadt sitze und auf meine Notizen im Journal schaue, empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit dafür, wie viel weicher mein Leben geworden ist. Der Widerstand gegen das Spirituelle ist einer Neugier gewichen. Ich nutze heute sogar ergänzend die Drachenenergie, wenn ich in Meetings mehr Präsenz und Schutz brauche – ein Thema, das ich früher als völlig absurd abgetan hätte.
Der Weg vom Burnout im Oktober 2023 bis heute war nicht linear. Es gab Sonntage, an denen ich die 20 Minuten Meditation schwänzen wollte, weil die Angst vor der Arbeitswoche zu groß war. Aber genau dann hilft ein fester Rahmen. Wer wie ich aus einer tiefen Erschöpfung kommt, braucht keine Effizienztipps, sondern eine radikale Erlaubnis zur Langsamkeit. Falls du dich in einer ähnlichen Situation befindest und merkst, dass die reine Entspannung nicht mehr ausreicht, könnte der ELBEN Online Kurs ein sinnvoller nächster Schritt sein. Er ist eine Einladung, die eigene Kreativität auf einer Ebene zu finden, die weit über das hinausgeht, was wir im Studium über User Experience gelernt haben. Schau dir die Details am besten direkt auf der Seite von Christine Arana Fader an, da sich die Schwerpunkte und der aktuelle Zugang je nach Kursstart ändern können.