Meditations-Tagebuch

Spirituelle Weiterentwicklung durch Elben Kurse für mehr Leichtigkeit im Design

2026.10.07
Elben-Kurs Notizbuch neben Figma-Board: spirituelle Weiterentwicklung im UX-Design-Alltag

Früher hätte ich im UX-Design-Workshop laut gelacht, wenn jemand Elben-Kurs und Produktivität in einem Satz genannt hätte; heute liegt mein Notizbuch zum Elben-Kurs neben dem Figma-File, und beide Seiten bekommen in derselben Stunde ihren Platz. Burnout-Recovery und Spiritualität klangen für mich lange nach zwei getrennten Welten, bis meine tägliche Meditationspraxis irgendwann beide zusammengeführt hat.

Kurzer Hinweis vorab: Ein paar Links in diesem Text sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einen Kurs buchst, bekomme ich eine Provision, ohne dass sich der Preis für dich ändert. Ich schreibe nur über Formate, die ich selbst durchlaufen habe – aktuell vor allem die 21-tägige Meditations-Reise und den ELBEN Online Kurs mit Christine Arana Fader. Ich bin Designerin, keine Therapeutin oder Ärztin, und alles hier ist mein persönlicher Weg, keine Anleitung für andere.

Schlaftabletten halfen beim Einschlafen, nicht beim Aufwachen

Im Oktober 2023, als der Ausfall kam, verschrieb mir mein Hausarzt für ein paar Wochen Schlafmittel. Sie halfen beim Wegdämmern, aber am nächsten Morgen war die Schwere sofort wieder da, noch bevor ich die Augen richtig geöffnet hatte. Das Gefühl, funktionsfähig, aber nicht wirklich wach zu sein, war schlimmer als die Schlaflosigkeit selbst, und irgendwann setzte ich die Tabletten wieder ab.

Angefangen hat die eigentliche Praxis erst Anfang 2024, noch in der ambulanten Nachversorgung, ganz bodenständig mit zwanzig Minuten Stille pro Abend. Was danach kam, habe ich lange nicht kommen sehen: Im Frühjahr 2025 wurde aus der reinen Stille eine Suche nach mehr, und die führte mich zum Elben-Kurs von Christine Arana Fader. Elben, Naturwesen, das klang für eine Designerin, die in Grids und Nutzerflüssen denkt, zunächst nach Kitsch, und ich habe das auch so gesagt, laut, mehrmals.

Notizbuch mit Design-Skizzen und UI-Entwürfen auf Holztisch während der Meditationspraxis nach Burnout

Elben-Kurs: Leichtigkeit, nicht Flucht

Solche Kurse werden oft als Fluchtmittel verkauft, nach dem Motto: stell dir die lichten Welten vor, und der Stress verschwindet von selbst. Nach einem Burnout ist genau das riskant, weil man die schöne Vorstellung benutzt, um die eigene Erschöpfung nicht spüren zu müssen, und das verzögert jede echte Erholung. Echte Geduld nach dem Burnout heißt, die Stille auch dann auszuhalten, wenn sie unbequem ist, nicht sie mit schönen Bildern zu überdecken.

Meine Schulfreundin Tabea reagiert auf solche Sätze mit genau der freundlichen, unaufgeregten Skepsis, die ich selbst am Anfang hatte – sie fragt nie spöttisch nach, sondern eher so, wie man eine Kollegin nach einem ungewöhnlichen Projekt fragt, das vermutlich nicht lange halten wird. Für mich ging es im Elben-Kurs nicht um ein Ticket ins Fantasy-Land, sondern um ein Training der Wahrnehmung – dieselbe Art von Genauigkeit, die ich brauche, wenn ich im UX-Design über Nutzerempathie rede.

Zehnte Woche: der Moment auf dem Carlsplatz

In der zehnten Woche nach dem Start blieb ich auf dem Carlsplatz vor einem Brotstand stehen, weil der Duft nach warmem Brot mich einen ganzen Atemzug lang festhielt, während ich früher einfach weitergelaufen wäre, mit Kopfhörern und Einkaufsliste im Kopf. Es war kein großer Moment, nur ein paar Sekunden, in denen nichts anderes drängte.

Seitdem bemerke ich solche Unterbrechungen häufiger, auch im Büro, wo sonst alles auf Tempo läuft. Nicht weniger Stress ist der Unterschied, den ich am ehesten benennen kann, sondern mehr Lücken zwischen Reiz und Reaktion, kleine Pausen, die vorher einfach nicht da waren.

Mittwoch, Workshop-Raum: ein Atemzug vor der Entscheidung

Mittwochnachmittag, mitten in einem Workshop für ein neues Fintech-Portal, kippte die Stimmung, weil zwei Stakeholder sich über widersprüchliche Anforderungen nicht einig wurden. Früher hätte ich mich in Spezifikationen vergraben oder versucht, das Problem mit reiner Logik zu erledigen. Diesmal schloss ich für drei Atemzüge die Augen, während die anderen weiter über APIs diskutierten, rief die offene, weite Qualität ab, die ich aus dem Elben-Kurs kenne, und skizzierte danach einen Entwurf, der das Problem als Fluss statt als Raster behandelte. Diese Verbindung zum Höheren Selbst im Designalltag lässt sich schwer in ein Ticket-System eintragen, aber das Team mochte das Ergebnis, auch ohne die Herkunft zu kennen.

Messingklinke einer Düsseldorfer Altbauwohnung in der Carlstadt, Symbol für den Übergang nach dem Elben-Kurs

Rheinuferpromenade, Burgplatz: Abendspaziergang im Juli

Im heißen Juli stand die Luft in der Carlstadt förmlich, und das Büro mit seiner Klimaanlage fühlte sich trotzdem unterkühlt und aufgeladen an. Nach solchen Tagen bin ich öfter die Rheinuferpromenade auf Höhe Burgplatz abgelaufen, bevor ich überhaupt nach Hause ging, einfach um die Stufen zum Wasser runter und wieder hoch zu gehen, ohne Ziel. Diese Naturverbundenheit stärkt meine kreative Sicht mehr, als mir ein weiterer Kaffee am Schreibtisch je gegeben hätte.

Zuhause ließ die Wohnung mich erstmal einfach ankommen: der Riss in der Stuckdecke über dem Heizkörper, den ich seit dem Einzug nie reparieren ließ, und das Knarzen der Eichendielen in der Zimmermitte, das jeden Schritt verrät. Ich setzte mich auf die Matte neben dem Heizkörper, dreiundzwanzig Minuten, bis mir nach der Hälfte beide Beine einschliefen und ich die Haltung mitten in der Sitzung wechseln musste, was vorher nie passiert war.

Blick aus dem Fenster der Carlstadt-Altbauwohnung auf eine regennasse Straße, Abendstimmung nach der Meditationspraxis

Helge fragt nach, ich bleibe vage

In unserer kleinen Online-Meditationsgruppe postet Helge Wustmann fast jede Woche eine genaue Frage zu Kursinhalten, und nach meinem letzten Beitrag wollte er exakt wissen, welche Übung in welcher Kurswoche beim Elben-Kurs kommt. Ich habe ihm nur in groben Zügen geantwortet, weil eine Übung-für-Übung-Liste hier eher nach Kursvergleich klingen würde als nach einem Tagebuch, und genau das will ich nicht schreiben.

Wer schon eine feste tägliche Praxis hat und mehr sucht, findet im ELBEN Online Kurs eine Vertiefung, keinen Ersatz für die tägliche Sitzpraxis, sondern eine Schicht darüber, die nicht für jeden Meditierenden passt. Manchmal mache ich stattdessen einen Abstecher zur Drachenenergie, wenn ich vor einer Verhandlung besonders viel Standfestigkeit brauche – auch das ist eher Werkzeug als Weltanschauung.

Was aus der täglichen Praxis geblieben ist

Der erste Schritt in Richtung Channeling selbst war noch mal ein eigenes Kapitel, das ich an anderer Stelle festgehalten habe, und das Sonntagabend-Protokoll auf diesem Blog ist für mich inzwischen so etwas wie ein Backup für den Kopf – ich schreibe auf, was in der Woche an Wahrnehmung dazukam, genau wie ich früher Nutzerfeedback protokolliert habe. Falls du selbst überlegst, wo du anfangen sollst: Für mich war die 21-tägige Meditations-Reise der Boden, auf dem sich alles andere erst halten konnte, lange bevor ich mich an ungewöhnlichere Übungen gewagt habe.

Die Leichtigkeit, die ich mittlerweile in Workshops mitbringe, kam nicht aus einem einzelnen Kurs, sondern aus der Wiederholung davor: Wer sich einen festen täglichen Sitzplatz baut, schafft sich einen Resonanzraum, in den später auch ungewöhnlichere Übungen passen, ohne dass man den Boden unter den Füßen verliert. Das ist die eine Lehre, die ich jedem mitgeben würde, der gerade selbst anfängt.

Hinweis: Diese Webseite dient ausschließlich der Information und Unterhaltung. Ich bin kein Arzt, Finanzberater oder Anwalt. Holen Sie sich professionellen Rat, bevor Sie Entscheidungen zu Gesundheit oder Finanzen treffen.